Laboratorium für neue Arbeitsmodelle in der Kunst – und Ausstellungspraxis
Die 2019 gegründete Netzwerkinitiative INTER– erprobt neue Arbeitsmodelle in der Ausstellungspraxis und agiert dabei stets unter dem spezifischen Begriff der Kollaboration als Form des gemeinschaftlichen Arbeitens. Sie schafft Raum für die Verbindung theoretischer, wissenschaftlicher und medienübergreifender Positionen in einer ensembleähnlichen, kollaborativen Praxis. Ein interdisziplinärer Austausch und die Erprobung neuer Arbeitsweisen und Realitäten in der Kunstwelt sind damit die Hauptabsichten der Initiative. Die Betitelung INTER – benennt die konzeptuelle Ausrichtung des Projektes, welches sich zwischen den Disziplinen, zwischen Wissenschaft und Kunst sowie zwischen verschiedenen Standorten bewegt.

Das Rhizom steht metaphorisch für die Arbeitsweise des Netzwerks, welches aus einer fluiden Gruppe von Akteur:innen besteht, die als eine Art Ensemble flexibel in verschiedenen Konstellationen in Projekten agieren. Im philosophischen Ansatz von Deleuze und Guattari dient das Rhizom als epistemologische Kategorie, die sich von der früheren Denkweise des Wurzelsystems abgrenzt. Während die Wurzel immer zum Baum und somit zur Einheit führt, ist das System des Rhizoms auf Vielheiten aufgebaut. Im System des Rhizoms werden Hierarchien und Endpunkte obsolet, es bleiben endlose Linien und Stränge.

Akteur:innen (aktuelle und vergangene):
Oliver Arendt
Silke Berg
Manuel Cornelius
Neele Marie Denker
Anne Diestelkamp
DOBSTROH
Rike Dröscher
Friederike Haug
Ae Ran Kim
LYCS Kollektiv
Tammo Lüdemann
Philipp Christoph Mayer
Maryna Makarenko
Sabrina Podemski
Schrei auf e.V.
Paulina Seyfried
Franziska Schneeberger
Julian Westermann