← back

 – 

Prozessausschnitt

Der Beitrag zeigt Ausschnitte eines vorbereitenden Arbeitsprozesses zur Ausstellung OUTSIDE, der ausschliesslich draußen, jenseits des Ateliers, stattgefunden hat. Dabei kamen automatisch neue Materialien ins Spiel. Der Prozess eröffnete neue Dimensionen und Fragen nach dem Objekt und dem Kostüm als getragenes Objekt.

Die Arbeiten sind improvisatorischer Natur und entstanden nebeneinender und miteinander; aus einem gemeinsamen Material oder aus der gleichen Handbewegung. Es sind Objekte, die einem gemeinsamen Kosmos entspringen und eine klare Verwandtschaft zueinander haben. Oft fungieren sie als Bausteine und können flexibel eingesetzt werden. Zum Beispiel als Kleidungsstück (performativ) oder als „klassisches“ Objekt.


Julian Westermanns künstlerische Tätigkeit bewegt sich zwischen popkulturellen und naturnahen Praktiken, die von einem sehr privaten Narrativ geprägt sind. Sein Vorgehen ist dabei intuitiv, es entstehen Objekte, die sich zwischen materiellen und immateriellen Tendenzen bewegen. Häufig scheinen diese eine Nutzbarkeit vorzugeben. In seinen Performances und Videoarbeiten versucht Julian Westermann selbst, den Objekten ebendiesen Nutzen zuzuweisen.
Es sind Eindrücke und Bilder des Erlebten in Natur oder auf Reisen, aus denen Westermanns Arbeiten entstehen. Julian Westermann studiert derzeit an der Kunstakademie Düsseldorf.